Teamentwicklung 4.0 – Konsequent agile Zusammenarbeit oder „New Work“?

Erfolgreiche Zusammenarbeit beginnt an den Wurzeln – konsequent & agil!

Was ehedem die „bunten Schraubenzieher“ in der Welt von Susi Sorglos waren (siehe Otto Walkes) sind heute die Tischkicker und Relaxzonen in einem einschlägigen Co-Working-Space.

Hier wird das romantische Abenteuer der Selbstausbeutung zelebriert, wie einst Donovan auf der Gitarre am Lagerfeuer des Widerstandes gegen Atomkraft und Nachrüstungsbeschluss. Wer in einer dieser hippen Locations Start up-Romantik, inspirierend, kreativen Austausch mit agilen Kleinunternehmern und pfiffigen App-Designern sucht, wird letztlich bitter enttäuscht. Die Realität bietet Hipster soweit das Auge reicht (und solche, die meinen sie seien welche), Minibüros mit dem Charme von Legebatterien und vor allem: zahlreiche etablierte Unternehmen und Konzerne an den Türschildern.

Richtige Führung ist Arbeit am System

Klingt kompliziert – ist es aber nicht

Wie können Unternehmen wachsen, ohne dass Bürokratie die Oberhand gewinnt? Wie können wir uns schneller an wechselnde Rahmenbedingungen anpassen? Wie können wir bestehende Grenzen von Leistung, Innovationsfähigkeit und Wachstum überwinden? Diese Fragen geistern durch unsere Wirtschaft – und stellen Unternehmer und Führungskräfte vor große Herausforderungen. Beantworten müssen Sie sich diese Fragen zwar selbst, Hilfestellung aber kann die Wissenschaft komplexer Systeme ihnen geben.

Stellen sie sich eine Uhr vor – ihre Armbanduhr beispielsweise. Eine solche Uhr ist ein kompliziertes System. Die meisten von uns wissen zwar nicht so ganz genau, wie eine Uhr im Detail funktioniert. Aber eine Uhr funktioniert dennoch vorhersehbar: Wie bei jeder Maschine ist die Interaktion zwischen den Teilen bei einer Uhr stabil, konstant, exakt, präzise. Es ist möglich, so eine Uhr genau zu beschreiben und sie von außen zu steuern. In der Domäne des Komplexen dagegen ist das anders. Hier verändert sich die Interaktion zwischen den Teilen.

Was wir von Tom Sawyer lernen können

Agile Transformation und die Blue Ocean Strategy in der Praxis

Was wäre, wenn Du Dir und Deinem Unternehmen einen ganz neuen Markt schaffen könntest? Einen Markt mit begeisterten Kunden, innovativen Produkten und Dienstleistungen, lukrativen Profiten und ohne lästige Konkurrenz? Mit dem strategischen Ansatz basierend auf dem Blue Ocean Strategy-Modell gelingt es, alle notwendigen Schritte von der Strategieentwicklung bis zur Transformation, von der Vision bis zur Aktion erfolgreich zu meistern. Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg in der systematischen Entwicklung von Innovationen und der agilen Transformation.
Was ist das besondere am Blue Ocean Strategie Modell?

Um es gleich vorne weg deutlich zu machen: It‘s no rocket science! Erinnerst Du Dich an die Geschichte aus Mark Twains „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ mit Tom und dem Gartenzaun? Tom hatte wieder einmal Blödsinn gemacht und wurde von seiner Tante Polly zur Strafe dazu verdonnert, den Gartenzaun des Hauses zu streichen. Übel gelaunt machte er sich an die Arbeit und begann, den Zaun mit Pinsel und weißer Farbe zu traktieren.

Agile Transformation & Organisationsentwicklung 4.0

„Organisationale Transformation ist in jedem Unternehmen machbar. Sie dauert nicht etwa Jahre, sondern stets nur 18 Monate – egal wo sie stattfindet! Das gilt für alle Organisationen, gleich welcher Branche, Art und Größe.“
Mit Aussagen wie dieser widerspricht Niels Pfläging der populären Auffassung, die Transformation hin zur „agilen Organisation“ sei schwierig, langwierig und gefahrenreich. „Die agile Netzwerkorganisation ist kein Kunststück“, sagt Pfläging. Und plädiert für eine völlig neuartige Herangehensweise an Organisationsentwicklung.

Der in Businesskreisen weit verbreiteten Überzeugung, Transformation sei „nur Wenigen vorbehalten“ erteilt Niels Pflaeging eine vehemente Absage. Und setzt ihr entgegen: „Transformation hin zu konsistenter Selbstorganisation ist selbstverständlich überall möglich.

Agile Transformation

„Mitarbeiterführung wird überschätzt – absichtsvolle Arbeit am System wird unterschätzt!“
Niels Pfläging im Gespräch mit HansJörg Schumacher
Niels, bei unserem ersten Workshop zu Komplexithoden & Organisationsentwicklung 4.0 in Berlin im Mai tauchte in den Gesprächen und in den Arbeitsgruppen am Nachmittag immer wieder das Schlagwort Empowerment auf. Das wurde sehr kontrovers diskutiert. Was verstehst Du unter Empowerment?

Empowerment hat eine spezifische Bedeutung. Sie bezieht sich immer auf Macht-Übertragung von Managern oder „Führungskräften“ auf einzelne Mitarbeiter. Das Problem dabei: Damit eine Organisation selbstorganisiert bzw. agil werden kann, sollten nicht einzelne Mitarbeiter ermächtigt werden. Wenn man agile Organisation anstrebt, dann müssen Teams ermächtigt werden!

Das 90/10-Prinzip und das Überleben in der VUKA Welt

Heute Morgen hatte ich einen sehr speziellen Start. Ich saß noch nicht ganz vor meinem Laptop, da stieß ich mit einer unbedachten Bewegung meinen randvollen Kaffeebecher um… Ein großer Teil der Flüssigkeit lief mir über Hemd und Hose. Der Rest über die gesamte Länge und Breite des Arbeitstisches inklusive einiger Unterlagen und der aktuellen ToDo-Liste für den Tag – was für ein Start!

Wenig später, ich hatte das Schlimmste im Griff und vor allem mein MacBook hatte nur einige wenige Spritzer abbekommen las ich bei einem meiner XING-Kontakte folgendes Zitat:

“MACHEN ist wie WOLLEN, nur KRASSER – und das Leben besteht zu 10% daraus, was Dir passiert und zu 90% daraus, wie Du darauf reagierst”
Und mir war schlagartig klar, dass hier ein Schlüssel für das Überleben in der VUKA Welt liegt!

13 intelligente Fehler im Umgang mit Komplexität

Umgang mit Komplexität! – Es gibt eine Reihe von sehr intelligenten Fehlern, die wir immer wieder beobachten können, wenn Menschen in komplexen Entscheidungssituationen „optimale“ Entscheidungen treffen. Einige dieser Fehler kannst Du sehr schön an Dir selbst beobachten. Andere Fehler treten vor allem dann auf, wenn mehrere Menschen in einem Team zusammenarbeiten.

Eigentlich reicht es schon aus, diese Fehler zu kennen und darüber nachzudenken, ob sie einem nicht selbst schon einmal unterlaufen sind… und dann daraus zu lernen! Doch das klingt leichter gesagt als getan. Unser Verständnis von Intelligenz im Allgemeinen und Komplexität im Besonderen stehen in einem sehr ungünstigen Verhältnis zueinander. Denn „intelligentes Handeln“ kann zwangsläufig erst entstehen, wenn die Komplexität einer Angelegenheit „reduziert“ wurde – wie und von wem auch immer. Unser Unterbewusstsein liebt es einfach, sich die Welt einfach zu machen und wählt gerne den „short-cut“, die Heuristik auf seinem Weg zu einer Entscheidung. Positiv nennen wir das dann gerne „Intuition“. Vor allem, wenn’s gut ausgegangen ist…

Die 5 wichtigsten Merkmale komplexer Situationen

Friedhelm hat sich entschlossen! Er möchte sich dem Thema „Nachhaltigkeit“ stellen und dazu ein erstes Projekt in seinem Unternehmen starten! Wäre das nur nicht so komplex…

Es klingt zu schön, um wahr zu sein! Folge ich den Angeboten unterschiedlichster Experten und Management-Gurus soll es möglich sein, sie „zu beherrschen“, sie „zu managen“ oder sie doch zumindest „zu reduzieren“ – die Komplexität.

Doch Vorsicht! Wäre die „Komplexität“ eines Systems oder einer Situation beherrschbar, zu managen oder zu reduzieren, dann wäre ein komplexes System oder eine komplexe Situation eben gerade nicht mehr „komplex“ sondern bestenfalls noch „kompliziert“. Und das macht für uns in einem „Entscheidungsprozess“ einen gewaltigen Unterschied aus!