Transformation Managment Toolbox 

Transformation Managment Toolbox

Glaube an Deine Grenzen – und sie gehören Dir!

Mal so eben vorne weg…

Warum gibt es zur letzten Ausgabe eine so große zeitliche Lücke?

Nun ja, ich muss gestehen: Ich hatte selbst einen dieser krassen Glaubenssätze, gegen die ich sonst immer so gern kämpfe – den Klassiker „Keine Zeit zu haben“.

Und als ob das nicht genug wäre, war ich auch fest davon überzeugt, dass mein Tag leider auch nur 24 Stunden hat und dass Zeit einem linearen „Zeitstrahl“ vom Gestern über das Jetzt zum Morgen folgt.

Klingt vernünftig, oder?

Zum Glück bin ich in einem speziellen Workshop und Coaching auf eine sehr spannende Idee gestoßen worden: Was, wenn Zeit nicht so linear ist, wie wir immer denken? Was, wenn wir uns einfach mal freimachen von der Vorstellung, dass wir der Zeit hinterherjagen müssen? Oder dass sie gar vor uns flieht?

Als ich diese Glaubenssätze über Bord geworfen habe und dabei bin, mir ein zyklisches, nicht-lineares Zeitverständnis zu erarbeiten, war eines klar: Ich musste mich sofort an diesen Newsletter setzen – und siehe da, hier ist er!

Wie einschränkende Glaubenssätze Transformationen sabotieren können

Wie einschränkende Glaubenssätze Transformationen sabotieren können

Hast Du jemals das Gefühl gehabt, dass Du trotz all deiner Anstrengungen einfach nicht vorankommst?

Dass, egal wie sehr Du Dich bemühst, alte Strukturen und Denkmuster Dich und Dein Unternehmen zurückhalten?

Henriette Müller, CEO eines mittelständischen Automobilzulieferers auf der Schwäbischen Alb, stand vor etwas mehr als zwei Jahren genau vor dieser Herausforderung.

Sie kam aus dem Top-Management eines DAX-Konzerns und wurde mit einem klar definierten Auftrag angeheuert: Sie sollte das Unternehmen in die Zukunft führen, die alteingesessene Firmenkultur modernisieren und eine „Agile Transformation“ erfolgreich umsetzen.

Doch der Weg dorthin ist alles andere als einfach!

Als Henriette ihre Strategie für eine „Agile Transformation“ vorstellte, stieß sie unerwartet auf eine unsichtbare Mauer: „Das ist bei uns historisch so gewachsen.“ Dieser Satz, der ihr zunächst nur wie ein einzelner Kommentar erschien, entpuppte sich schnell als ein tief verwurzeltes Glaubenssystem, das in ihrer Organisation felsenfest verankert war.

Henriette musste erkennen, dass sie nicht nur gegen diesen einzelnen Glaubenssatz ankämpfte, sondern gegen ein ganzes Bündel von Überzeugungen, die den Wandel blockierten.

Die Herausforderung: Die Macht der Glaubenssysteme erkennen

Henriette war in ihrer Karriere stets erfolgreich gewesen und hatte gelernt, wie wichtig es ist, Veränderungen anzustoßen, um ein Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

Doch hier auf der Schwäbischen Alb traf sie auf etwas, das ihr bislang noch nicht über den Weg gelaufen war:

Ein unbewusstes System von Glaubenssätzen, das sich wie eine unsichtbare Mauer zwischen ihren Transformationsplänen und der Realität im Unternehmen stellte.

Der Satz „Das ist bei uns historisch so gewachsen“ war dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Dahinter verbargen sich weitere Überzeugungen wie

💥 „Wir haben das immer so gemacht und es hat funktioniert“

💥 „Unsere Prozesse sind zu komplex, um sie zu ändern“ und

💥 „Unsere Branche ist zu konservativ für solche Neuerungen.“

Diese Glaubenssätze hatten sich über Jahre hinweg im Unternehmen verfestigt und waren in den Köpfen des Führungsteams tief verankert.

Und diese Sätze sind nicht nur Lippenbekenntnisse – es sind tief verwurzelte Überzeugungen verankert in den Köpfen des Führungsteams. Wie unsichtbare Mauern blockieren sie alle Transformationsbemühungen.

Aaron T. Beck, der Begründer der kognitiven Verhaltenstherapie, betonte die Macht unserer Überzeugungen: „Unsere Überzeugungen sind die Brille, durch die wir die Welt sehen.“

Und genau hier lag der Hase im Pfeffer!

Der Wendepunkt: Sparring und bewusste Interventionen

Der Wendepunkt: Sparring und bewusste Interventionen

Henriette ahnte intuitiv, dass sie hier nicht mit Standardlösungen weiterkommen würde und bat mich um Unterstützung.

Bereits in unserer ersten „Virtuellen Kaffeepause“ ☕️ begannen wir, die Glaubenssysteme des Unternehmens auf den Prüfstand zu stellen und  zu analysieren. Weiter ging es dann in einem FlipchartSparring©️  und wir legten gemeinsam die Wurzeln der Glaubenssysteme offen.

Schnell wurde schnell klar, dass es nicht ausreichen würde, nur die Prozesse im Unternehmen zu verändern – Henriette musste zuerst die Denkweise, den Mindset ihres Führungsteams transformieren.

Eine der ersten Interventionen, die wir gemeinsam entwickelten, war eine bewusste Konfrontation mit der Geschichte des Unternehmens. Statt die Vergangenheit als unveränderliche Größe zu akzeptieren, führte Henriette einen Workshop durch, in dem das Führungsteam gezielt über den Unterschied zwischen Tradition und Stillstand reflektierte.

Der provokante Titel des Workshops: „Tradition – Asche bewahren oder Feuer in die Zukunft tragen?“

Wir arbeiteten daran, die Überzeugung „Das haben wir immer so gemacht, weil es funktioniert hat“ in „Was hat in der Vergangenheit funktioniert und was können wir davon lernen, um für die Zukunft gerüstet zu sein?“ zu verwandeln.

Eine Anekdote am Rande

In einem Pre-Workshop, in dem Henriette ihre Vision für die „Agile Transformation“ und das Workshopkonzept präsentierte, lehnte sich der Inhaber des Unternehmens zurück, verschränkte die Arme und sagte mit skeptischer Miene: „Das kann ich mir nicht vorstellen!“

Henriette spürte sofort, dass dies ein entscheidender Moment war.

Anstatt in die Defensive zu gehen, lächelte sie und antwortete: „Das kann ich verstehen – große Veränderungen wirken oft wie ein Sprung ins Unbekannte. Aber erinnern Sie sich noch daran, wie Sie in den 90zigern hier auf der Schwäbischen Alb als einer der Ersten auf das LEAN-Prinzip gesetzt haben? Das konnten sich damals auch viele nicht vorstellen, und heute sind wir stolz auf diesen mutigen Schritt. Lassen Sie uns genauso mutig sein und zusammen gestalten, was wir uns heute noch nicht vorstellen können.“

Der Inhaber hielt einen Moment inne, sah Henriette an und nickte schließlich langsam. In diesem Augenblick gewann sie nicht nur seine Zustimmung, sondern auch sein Herz für die bevorstehende Transformation.

Die Transformation des Glaubenssystems:

Schritt für Schritt zur neuen Realität

Der zweite Schritt bestand darin, das Führungsteam aktiv in den Transformationsprozess einzubeziehen.

Wir entwickelten eine Strategie, die darauf abzielte, die Mitglieder des Boards durch zirkuläre Fragen und gezielte Diskussionen dazu zu bringen, ihre eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen.

Eine Schlüsselfrage, die immer wieder im Raum stand, lautete: „Wie würde unser Unternehmen heute aussehen, wenn wir uns vor zehn Jahren nicht auf Traditionen verlassen, sondern innovativ gehandelt hätten?

Diese Art der Reflexion führte dazu, dass die Führungskräfte begannen, ihre eigenen Glaubenssätze zu hinterfragen. Es war ein langsamer, aber stetiger Prozess. Schritt für Schritt wurde das Glaubenssystem „Das ist bei uns historisch so gewachsen“ durch die Überzeugung „Unsere Geschichte ist wertvoll, aber sie definiert nicht unsere Zukunft“ ersetzt. Dieser Wandel im Denken ermöglichte es, die agile Transformation endlich auf Kurs zu bringen.

Das Ergebnis: Vom Widerstand zur aktiven Gestaltung

Durch die bewusste Arbeit an den Glaubenssätzen und dem Glaubenssystem im Unternehmen veränderte sich nicht nur die Haltung des Boards, sondern auch die Dynamik im gesamten Unternehmen.

Das Führungsteam, das anfangs zögerlich und skeptisch war, wurde nun zum Motor der Veränderung. Prozesse, die lange als unveränderbar galten, wurden neu bewertet und modernisiert. Die Mitarbeitenden spürten die neue Energie und begannen, sich aktiv an der Transformation zu beteiligen.

So gelang es Henriette, das Unternehmen in nur knapp zwei Jahren von einem starren, traditionsverhafteten Betrieb in eine zukunftsorientierte, agile Organisation zu verwandeln. Und der Schlüssel dazu lag nicht nur in neuen Prozessen oder Technologien, sondern insbesondere in der Veränderung des kollektiven Denkens und Handelns!

Lessons Learned

Lessons Learned

Wie Friedemann Schulz von Thun es formuliert: „Wirklichkeit ist das, was wir für wirklich halten.“

Einschränkende Glaubenssysteme können wie unsichtbare Fesseln wirken, die die Transformation auch in Deinem Unternehmen behindern. Doch es ist möglich, diese Fesseln zu lösen und Platz für Neues zu schaffen.

Wenn Du jetzt das Gefühl hast, dass Dein Unternehmen in alten Denkmustern feststeckt und Du ahnst, dass ein „Mehr des Selben“ Dich nicht weiterbringt, dann lass uns darüber sprechen, wie wir gemeinsam diese unsichtbaren Barrieren bewusst machen und abbauen können.

Buche eine „Virtuelle Kaffeepause“ ☕️ mit mir – mach den ersten Schritt, um dein Unternehmen von den Fesseln der Vergangenheit zu befreien und eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten.

Der Wendepunkt: Sparring und bewusste Interventionen

Henriette ahnte intuitiv, dass sie hier nicht mit Standardlösungen weiterkommen würde und bat mich um Unterstützung.

Bereits in unserer ersten „Virtuellen Kaffeepause“ ☕️ begannen wir, die Glaubenssysteme des Unternehmens auf den Prüfstand zu stellen und  zu analysieren. Weiter ging es dann in einem FlipchartSparring©️  und wir legten gemeinsam die Wurzeln der Glaubenssysteme offen.

Schnell wurde schnell klar, dass es nicht ausreichen würde, nur die Prozesse im Unternehmen zu verändern – Henriette musste zuerst die Denkweise, den Mindset ihres Führungsteams transformieren.

Eine der ersten Interventionen, die wir gemeinsam entwickelten, war eine bewusste Konfrontation mit der Geschichte des Unternehmens. Statt die Vergangenheit als unveränderliche Größe zu akzeptieren, führte Henriette einen Workshop durch, in dem das Führungsteam gezielt über den Unterschied zwischen Tradition und Stillstand reflektierte.

Der provokante Titel des Workshops: „Tradition – Asche bewahren oder Feuer in die Zukunft tragen?“

Wir arbeiteten daran, die Überzeugung „Das haben wir immer so gemacht, weil es funktioniert hat“ in „Was hat in der Vergangenheit funktioniert und was können wir davon lernen, um für die Zukunft gerüstet zu sein?“ zu verwandeln.

Eine Anekdote am Rande

In einem Pre-Workshop, in dem Henriette ihre Vision für die „Agile Transformation“ und das Workshopkonzept präsentierte, lehnte sich der Inhaber des Unternehmens zurück, verschränkte die Arme und sagte mit skeptischer Miene: „Das kann ich mir nicht vorstellen!“

Henriette spürte sofort, dass dies ein entscheidender Moment war.

Anstatt in die Defensive zu gehen, lächelte sie und antwortete: „Das kann ich verstehen – große Veränderungen wirken oft wie ein Sprung ins Unbekannte. Aber erinnern Sie sich noch daran, wie Sie in den 90zigern hier auf der Schwäbischen Alb als einer der Ersten auf das LEAN-Prinzip gesetzt haben? Das konnten sich damals auch viele nicht vorstellen, und heute sind wir stolz auf diesen mutigen Schritt. Lassen Sie uns genauso mutig sein und zusammen gestalten, was wir uns heute noch nicht vorstellen können.“

Der Inhaber hielt einen Moment inne, sah Henriette an und nickte schließlich langsam. In diesem Augenblick gewann sie nicht nur seine Zustimmung, sondern auch sein Herz für die bevorstehende Transformation.

Die Transformation des Glaubenssystems:

Schritt für Schritt zur neuen Realität

Der zweite Schritt bestand darin, das Führungsteam aktiv in den Transformationsprozess einzubeziehen.

Wir entwickelten eine Strategie, die darauf abzielte, die Mitglieder des Boards durch zirkuläre Fragen und gezielte Diskussionen dazu zu bringen, ihre eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen.

Eine Schlüsselfrage, die immer wieder im Raum stand, lautete: „Wie würde unser Unternehmen heute aussehen, wenn wir uns vor zehn Jahren nicht auf Traditionen verlassen, sondern innovativ gehandelt hätten?

Diese Art der Reflexion führte dazu, dass die Führungskräfte begannen, ihre eigenen Glaubenssätze zu hinterfragen. Es war ein langsamer, aber stetiger Prozess. Schritt für Schritt wurde das Glaubenssystem „Das ist bei uns historisch so gewachsen“ durch die Überzeugung „Unsere Geschichte ist wertvoll, aber sie definiert nicht unsere Zukunft“ ersetzt. Dieser Wandel im Denken ermöglichte es, die agile Transformation endlich auf Kurs zu bringen.

Das Ergebnis: Vom Widerstand zur aktiven Gestaltung

Durch die bewusste Arbeit an den Glaubenssätzen und dem Glaubenssystem im Unternehmen veränderte sich nicht nur die Haltung des Boards, sondern auch die Dynamik im gesamten Unternehmen.

Das Führungsteam, das anfangs zögerlich und skeptisch war, wurde nun zum Motor der Veränderung. Prozesse, die lange als unveränderbar galten, wurden neu bewertet und modernisiert. Die Mitarbeitenden spürten die neue Energie und begannen, sich aktiv an der Transformation zu beteiligen.

So gelang es Henriette, das Unternehmen in nur knapp zwei Jahren von einem starren, traditionsverhafteten Betrieb in eine zukunftsorientierte, agile Organisation zu verwandeln. Und der Schlüssel dazu lag nicht nur in neuen Prozessen oder Technologien, sondern insbesondere in der Veränderung des kollektiven Denkens und Handelns!

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