schumacher4u - Organisationsdesign 4.0

Kein Ratgeber. Keine Erfolgsformel.
Sondern eine Geschichte über Mut, Kontrollverlust und die stille Revolution der Selbstführung.

Inspiriert von systemischer Arbeit, Heldenreise
und einer Prise Carroll’schem Wahnsinn.

Peter Herrmann, CEO eines Traditionsunternehmens, steht am Abgrund – Märkte brechen weg, das Team driftet, alte Rezepte greifen nicht mehr. Doch die eigentliche Krise sitzt tiefer: in ihm selbst.

Als ein rätselhaftes Kaninchen auftaucht – mal Trickfigur, mal Weisheitsguru – beginnt eine Reise durch Workshops, Schattenräume und persönliche Wahrheiten.

Ein Businessroman über die radikalste Form von Leadership: sich selbst zu führen.

ZWEI STIMMEN AUS DEM OFF

André Schneider, Neurowissenschaftler und Mutmacher

André Schneider, Neurowissenschaftler und Mutmacher

Ich begleite HansJörg Schumacher seit fast einem Jahrzehnt – als Weggefährte, Leser, Sparringspartner und manchmal auch als stiller Beobachter. Und trotzdem hat mich Down The Rabbit Hole überrascht. Warum? Weil es sich traut, das Undenkbare mit dem Unsagbaren zu verweben – Transformation als Roman, Führung als Spiegel, ein Kaninchen als Lehrer.

Ja, richtig gelesen: Ein Kaninchen. Und was für eins! Es taucht auf, wenn Klarheit fehlt, bleibt, wenn Kontrolle schwindet, und verschwindet, wenn man gerade beginnt, es zu verstehen. Es ist der Glitch im System, der leise Zweifel mit lauter Weisheit beantwortet. Für mich als Neurowissenschaftler eine perfekte Metapher: Unser Gehirn liebt Muster, aber hasst Brüche. Transformation ist genau das – ein bewusster Sprung ins Unbekannte. Kein Wunder, dass viele da lieber sitzen bleiben.

HansJörgs Geschichte ist keine Heldensaga mit Happy End, sondern eine Einladung: zum Loslassen, Zuhören, Staunen. Und manchmal auch zum Scheitern – elegant, aufrecht, mit Haltung. Ich begleite selbst Unternehmerinnen und Unternehmer durch innere Neulandexpeditionen im Marketing. Und sehe oft: Der größte Engpass ist nicht das Produkt, sondern der Mut, sich zu zeigen.

Dieses Buch macht Mut. Es zeigt, dass Transformation weder linear noch planbar ist. Aber möglich. Radikal menschlich. Und manchmal sogar flauschig – wenn das Kaninchen wieder auftaucht.

Lassen Sie sich führen. Oder besser: verführen. In den Kaninchenbau und eine Welt voller transformativer Wunder.

Tom Klein, Managementberater

Tom Klein, Managementberater

Einer meiner ersten Mentoren war ein ausgesprochener Macher. Bei ihm ging es nie in erster Linie um Theorie – obwohl er schier unerschöpflich schien, wenn es um Wissen in der Veränderungsarbeit ging. Viel wichtiger war ihm, uns zu befähigen, echte Veränderungen in uns und in unserer Arbeitswelt zu bewirken. Dabei unterschied er klar zwischen „Entscheidung“ als Denkprozess, den wir bewusst steuern, und „Entschiedenheit“ als kraftvolles, existenzielles Ereignis, das uns plötzlich erfasst. Nicht die Theorie machte uns kompetent, sondern seine kluge Präsenz: Er zeigte uns, wie man den Raum für Veränderung wirklich hält.

Die Business Story von Hansjörg erinnert mich an genau dieses Aha-Erlebnis. Viele gut ausgebildete Coaches und Moderatoren wissen zwar, wie man formal ein Workshop-Programm abspult – doch allzu oft bleibt das, was danach passiert, auf der Strecke: Das Team geht auseinander, und im System der Firma ändert sich kaum etwas.

„Down The Rabbit Hole“ beschreibt das zugrundeliegende Problem: Tiefgreifende Veränderung beginnt mit einem Bruch in unserer gewohnten Realität. Über die Schwelle ins Neue und Unbekannte zu treten, klingt in der Theorie spannend – in der Praxis ist es unvorstellbar. Wie Lewis Carroll Alice in Through The Looking-Glass erleben lässt, sehen wir dann „durch einen Spiegel in einem dunklen Bild“, das sich unserem analytischen Denken entzieht und unsere Gewissheiten zum Einsturz bringt. Wer sich diesem Spiegelbild stellt, erfährt, was es heißt, der Wirklichkeit „von Angesicht zu Angesicht“ zu begegnen – und aus dieser Entschiedenheit heraus aktiv zu gestalten.

Hansjörg verzichtet deshalb bewusst auf Theorie-Kapitel. Stattdessen nimmt er uns mit hinein in seine Praxis: Er lässt uns miterleben, wie man den Veränderungsraum behutsam eröffnet, wie das scheinbar „Verrückte“ Teil des Prozesses wird und wie wir so Schritt für Schritt echten Wandel möglich machen.

Ein Businessroman über die radikalste Form von Leadership: sich selbst zu führen.

„Down The Rabbit Hole – Wo Führung aufhört und etwas Größeres beginnt“ ist ein Businessroman, der auf schonungslose Weise zeigt, was passiert, wenn ein CEO erkennt, dass die Transformation seines Unternehmens nur gelingen kann, wenn er sich zuerst selbst verändert.

Peter Herrmann, Geschäftsführer eines deutschen Traditionsunternehmens, steht unter Druck: Markt, Digitalisierung, interne Trägheit – doch die eigentliche Krise liegt tiefer. Erst als ein Kaninchen auftaucht – ein rätselhaftes Symbol zwischen Metapher und Manifestation – beginnt eine Reise durch Offsites, Schattenräume, Systemgrenzen und seine eigene Geschichte.

Begleitet von einem Sparringspartner (der Ich-Erzähler) und einem absurden Kaninchen-Ensemble ä la Lewis Carroll, durchläuft Peter eine Heldenreise in drei Akten: Aufbruch, Abenteuer und Rückkehr – und muss dabei nicht nur sein Unternehmen neu denken, sondern auch seine Ehe, seine Haltung und den Mut zur Wahrheit.
Der Roman ist keine Erzählung über „Change-Projekte“ – sondern über Kontrollverlust, persönliche Entscheidungskraft und die stille Revolution der Selbstführung.

HansJörg Schumacher ist Unternehmerberater, Sparringspartner, ehemaliger Geschäftsführer und seit über 30 Jahren Begleiter von Transformationen.

Als Coach, Denker, Realist und Weggefährte hat er unzählige Führungskräfte durch Krisen, Reifeprozesse und Unternehmenswandel geführt.

In Down The Rabbit Hole bringt er seine Methodik, Haltung und Erfahrung erstmals in literarischer Form auf die Bühne – als Autor, Mentorfigur im Buch, und als jemand, der weiß: Transformation beginnt bei Dir.

…und hier Stimmen von Lesern

Führung neu gedacht!? – Viel besser: tief empfunden.

In diesem Buch ist so gut wie alles anders, als man es sich beim Thema „Führung und Transformation“ vorstellt – ein Glück!!

Ein „Fachbuch“ der besonderen Art, denn hier wird Führung nicht nur neu gedacht – viel besser: tief empfunden. Wer nur mit dem Kopf liest, wird schnell irritiert und verwirrt sein, wer mit Kopf, Herz und Bauch liest, kann begeistert werden.

„Down the Rabbit Hole – Wo Führung aufhört und etwas Größeres beginnt“ erschließt sich erst auf den zweiten Blick und nur dem, der sich drauf einlässt. Denn: Was haben verkleidete Kaninchen und die Grinsekatze schon mit Führung zu tun?

Das Genre des Romans mit Ich-Erzähler lässt mich als Leserin anfangs eine schmunzelnde und auch mal stirnrunzelnde Beobachterin sein… bis sich im Wiedererkennen der Figuren und Situationen die Erkenntnisse mehren…

Das Buch ist eine Zumutung im besten Sinne. Ein kluger, wilder, manchmal unbequemer Begleiter für alle, die mit Tiefgang führen wollen. Dieser Businessroman lädt zu einer inneren Reise ein. „Transformation“ als Weg zur Selbstbegegnung. Eine Expedition zu den blinden Flecken des Ichs, die sonst niemand zu sehen bekommt – außer du selbst, wenn du mutig genug bist hinzuschauen.

Für alle, die bereit sind, sich selbst zu irritieren, statt andere zu managen.

Sandra Wieschollek, medienbüro babelsberg

Ein Buch zum Durchleben

Down The Rabbit Hole ist wie ein gut ausgebauter Mencia Rotwein aus dem Bierzo: gut strukturiert, herb, ehrlich, stärkend.

Mein Jakosbruder HansJörg schickt seinen Leser auf eine innere Pilgerfahrt. Die Fragen, die das Buch stellt, treffen mitten in die Komfortzone und das Buch zeigt, dass es sich lohnt diese zu verlassen. Wie auf jeder Etappe auf dem Jakobsweg öffnen sich mit jedem Kapitel neue Sichtweisen und man kommt nur wirklich voran, wenn man sich dabei der Realität stellt, Beulen an der Seele holt aber Blasen an den Füßen vermeidet. In jedem Kapitel liegt eine Einladung, sich selbst zu begegnen – radikal menschlich.

Das Buch mach klar, Führung ist nicht Funktion, sondern Haltung. Wer sich darauf einlässt, findet hier literarische Tapas. Buen provecho

Kein klassisches Managementbuch

Down The Rabbit Hole ist kein klassisches Managementbuch, sondern ein mutiges Plädoyer für neue Wege des Führens. HansJög Schumacher zeigt, wie Führung sich wandeln kann: weg vom Dirigieren, hin zum Ermöglichen.

Wer bereit ist, vertraute Konzepte in Frage zu stellen und Führung neu zu denken, findet in diesem Buch eine wertvolle Begleitung. Möglichst ergänzend mit angewandten Methoden – und mit offenem Blick für das, was jenseits des eigenen Tuns liegen könnte. Sehr empfehlenswert!

Kai Tunnat

Ich finde "Down the Rabbit Hole" sehr gelungen

Kurze Sätze und prägnante Wahrheiten für Unternehmer. Ein Buch zwischen zahlengetriebenem Geschäftsalltag, philosophischen Betrachtungen und praktischen Ansätzen, eine nachhaltige Transformation ernsthaft anzugehen und zu bewältigen.

Wegen dieses Wechsels zwischen Fakten, Fiktion und Praxisumsetzung fiel es mir schwer, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Die kurzen Sätze als Stilmittel verschaffen dem Leser die Möglichkeit, die Inhalte gut und nachhaltig zu verarbeiten.

Ich finde „Down the Rabbit Hole“ sehr gelungen, weil es einen besonderen Stil hat und nicht einfach „mehr desselben“ ist.

Frauke Roloff

Fachliteratur, wie sie sein sollte?

Und wieder so ein Top-Consultant, der seine Theoreme in sachlich fachlicher Weise als neuartig anpreisen möchte? Wieder so ein Fachbuch, das bekannte Themen neu betitelt und als revolutionäre Strategien verkaufen möchte?

Ganz im Gegenteil:
HansJörg Schumacher präsentiert in seinem Buch „Down The Rabbit Hole: Wo Führung aufhört – und etwas Größeres beginnt“ eine unkonventionelle Perspektive auf die praktische Arbeit eines Beraters und auf die handelnden Person innerhalb eines beratenen Unternehmens. Anstatt bekannte Themen neu zu verpacken, bietet er dem Leser einen tiefen Einblick in die Komplexität von Veränderungsarbeit.

Am Beispiel eines fiktiven, aber realitätsnahen Unternehmens verdeutlicht HansJörg Schumacher die elementaren Voraussetzungen für erfolgreiche Veränderungsprozesse. Der Leser wird zum Mitdenken angeregt und erkennt die Zusammenhänge zwischen Unternehmenskultur, Führungsstil und Veränderungsbereitschaft. Die Erzählweise hält die Spannung und Neugier aufrecht, wie es dem Unternehmen und seinen Führungskräften im Laufe des Veränderungsprozesses ergeht.

Wer hier ein weiteres Fachbuch zum Thema Change Management oder Coaching und Supervision erwartet, wird positiv überrascht sein. Es ist ein fesselndes Werk, das für jeden etwas bereithält: für den Leser, der erkennt, dass der Status Quo seiner eigenen Persönlichkeit und/oder seines Unternehmens nur den Ausgangspunkt zur Verbesserung und Entwicklung darstellt, sowie für den Leser, der anstelle dröger Fachergüsse gerne einmal Veränderungsbegleitung auf ihre realistische Wirkungsenergie überprüfen möchte.

Das Buch macht Lust auf Entwicklung, auf Verantwortung und Mitwirkung bei Veränderungsarbeit – sowohl professionell gedacht für ein Unternehmen als auch im persönlichen Kontext. Sehr zu empfehlen!

Andreas Derck – DERCK consulting

Ein sehr gutes, und etwas anderes, Buch zum Thema Führung und Veränderung

Das Buch hatte mich umgehend gepackt, ich wollte mehr erfahren. Es erzählt eine Geschichte in einer für mich etwas ungewöhnlichen Art. Schnell, ohne viel Erklärungen, mit kurzen und prägnanten Sätzen, die manchmal vielleicht auch etwas prätentiös daher kommen.

Ich fand die Geschichte und die damit einhergehenden Erkenntnisse für Veränderungsprozesse spannend. Die Erkenntnisse stehen eher zwischen den Zeilen und sind daher vielleicht noch wirkungsvoller. Es geht mehr darum, den Prozess zu erfahren und zu spüren als darum, Modelle erklärt zu bekommen. Dies ist ein Aspekt von Beratungsliteratur, der oftmals viel zu kurz kommt.

Die Erfahrung des Autors in dem Feld und in der Begleitung von solchen Veränderungsprozessen wird dabei auf jeder Seite ganz unaufdringlich spürbar. In dem Buch wird darüber hinaus sowohl das Zögern vor dem Aufbruch, das Ringen um die Ziele und der Menschen miteinander und die Gefahr des Rückschritts, deutlich. Jedem der selbst Veränderungen durchlebt hat, wird diese Erfahrungen wahrscheinlich teilen und kann daher wertvolle Hinweise für sich aus dem Buch für sich ableiten.

Kurz: Mir hat das Lesen Spaß gemacht, ich bin inspiriert worden und habe etwas gelernt. Das ist das, was ich mir von einem guten Buch erwarte – hier wurde es erfüllt.

Steffen Henkel

Klare Leseempfehlung für alle, die Transformation praxisnah erleben wollen

Auf der Suche nach etwas Lesestoff zum Thema Transformation und Führung bin ich über „Down The Rabbit Hole“ gestolpert. Die Artikelbeschreibung machte mich neugierig, denn wie soll es gelingen, dieses aktuelle Thema in eine Geschichte zu packen.

Also habe ich das Buch „Down The Rabbit Hole“ bestellt und gelesen. Nicht nur, weil mich aktuell das Thema Transformation in Unternehmen interessiert, sondern auch wegen des Buchtitels.

Anders als erwartet geht es im Buch nicht um klassische Change-Modelle oder Managementtheorien, sondern um echte Einblicke – direkt aus der Praxis. Das Ganze wird geschickt verpackt, sodass das Lesen Spaß macht, ähnlich einer spannenden Geschichte, wo man das Umblättern kaum erwarten kann. Denn es ist kein Lehrbuch mit den 10 goldenen Regeln einer erfolgreichen Transformation, sondern es ist viel mehr, weil praxisbezogen.

Besonders gut gefallen haben mir die bildhaften Kapitel wie „Nebel über Cynefin“ oder „Bällebad der Egos“. Sie zeigen, wie wichtig Klarheit, aber auch Mut zum Chaos in Veränderungsprozessen sind. Die Sprache ist ungewöhnlich, manchmal überraschend – aber gerade das macht es lesenswert. Es zwingt zum Nachdenken. Dieses Nachdenken ist dann wirklich schlimm, denn man entdeckt sich selbst bzw. das eigene Handeln wieder und das nicht nur einmal, sondern (viel zu) oft.

Ich empfehle das Buch jedem, der sich beruflich mit Veränderung beschäftigt – ob als Führungskraft, Berater oder Unternehmer. Für mich als jemand, der täglich mit Markenentwicklung und Außendarstellung zu tun hat, war es spannend zu sehen, wie stark Kommunikation und Haltung dabei eine Rolle spielen.

Klare Leseempfehlung – auch für alle, die Transformation nicht nur erklären, sondern erleben wollen.

Andreas M

Eine exzellente Blaupause, elegant verwoben aus bekannten Modellen und beeindruckender Belletristik

Sehr zeitgemäß kommt dieser Business-Roman mit einem englischsprachigen Titel daher, mehr und mehr gewohnt in beiden hier ineinander verwobenen Genres: Bei Sach- und Fachbüchern genauso wie auch in der Belletristik. Sei es für ins Deutsche übersetzte Inhalte, sei es für Originale wie dieses, das ansonsten mit erfreulich wenig Denglish auskommt – auf spannenden wie informativen 350 Seiten.

Dieser Sachroman
…“ ist ein Businessroman, der auf schonungslose Weise zeigt, was passiert,“ was passieren muss, damit „…ein CEO erkennt, dass die Transformation seines Unternehmens nur gelingen kann, wenn er sich zuerst selbst verändert: Da muss jemand allerdings erst einmal hinkommen, sich öffnen und an die Hand nehmen lassen… In der Textsorte gemischt als eine Art Tagebuch à la Drehbuch, abwechselnd mit Zwischenspiel-Sequenzen (S. 149ff. z.B.), die die Reflexion des Coach bietet – und den Rabbithole-Sequenzen.

Anknüpfen an Bekanntes
…ist einer der wesentlichen Aspekte für den Erfolg beim Lernen = Verändern: Das schafft der Autor u.a. schlicht durch Titel und Rahmen-Handlung… Erfolgreich vorgemacht mit spielerischem Aufgreifen von Figuren und Situationen aus Literatur wie auch Film, siehe etwa die Columbo-Methode. Bei der Carroll-Vorlage kommt dazu, dass wortspielerisch-metaphorisch Figuren dafür sorgen, dass die Leserschaft geschickt mit Lern-Häppchen in Form von unterhaltsamen philosophischen Impulsen versorgt wird. Das gelingt auch dem „Nachfolger“ mit seinem Business-Roman bestens – davon magst du dich selbst überzeugen  … Siehe S. 106ff. als Beispiel: Cynefin als Rahmen, gespiegelt mit Clear, Complicated, Complex, Chaotic und Confused, damit zugleich VUCA interpretierend – oder auch S. 304f. „Das Orakel der Ambivalenz“.Fazit nämlich: Gelungene Übertragung bekannter Belletristik auf die Rahmenhandlung eines Workshop-Erlebens. Das Eintreten in (scheinbar?!) unbekannte Welten, verbunden mit der Erkenntnis, selbst etwas tun zu müssen – das passt exzellent zum Geschehen rund um Transformation und Change. Dazu die Blaupause eines Schritt-für-Schritt-Begleitens via Facilitation – so geht typischer Weise Storytelling à la US-Vorbildern, macht so zielorientiertes Vorgehen nachvollziehbar begreiflich! Dazu gehört neben Workshops der etwas anderen Art auch das Befragen, hier von immerhin 10% der Belegschaft via verketteten Interviews (S. 160f. etc.)

Eine exzellente Blaupause
…zum eigenen Anwenden (resp. –Lassen = Briefen möglicher externer Profi-Begleit-Personen) liefert der Autor für einen modernen, zeitgemäßen Transformations-Prozess, betont die heraus ragende Rolle „der“ Führungskraft (hier: CEO) – und wirft geschickt Stichworte ein (mit a bissal name-dropping  …), das Profis erinnert und potenzielle Kundschaft neugierig machen kann. Der Schreib-Stil ist angenehm in kurzen Sätzen gehalten, somit sind die Gedanken leicht aufzunehmen und nachzuvollziehen. Verbunden mit Klassikern wie Elefant im Raum (S. 53), Murmelgruppen (S. 68), Canvas (S. 83), Glaubenssätzen (wiederkehrend, u.a. S. 189 im Rabbithole), Schnittstellen symmetrisch-asymmetrisch (S. 230f.) – und Projekte werden (von den Beteiligten) entwickelt und verfolgt (Start S. 261ff.) Fazit: Hut ab, quasi fürs zauberhafte Kaninchen – und seine Mitstreiter! Denn ob als Weiterbildner jeglicher Couleur oder in eigenem Anwenden, hier ist unterhaltsam Gehaltvolles geboten, für Persönliches Wachstum wie fürs Sichern der Zukunft einer Organisation, wenn’s um Change-Prozesse geht! Verdeutlichend, dass es durchaus nach zwei Schritten nach vorne wieder einen zurück geben kann – oder zur Seite… Ach ja, auch dies noch: Das großzügige Layout im Flattersatz mit höherem Zeilen-Durchschuss hat mich anfangs irritiert, hat jedoch etwas für sich, weil Leser sich fokussierter orientiert = auf die jeweils geschilderte Situation konzentriert, auch dies also gelungen. Zusätzlich sorgt Hansjörg Schumacher für anregende Lektüre-Vertiefungen S. 430ff. „Quellen der Inspiration“

Dialogprofi Reiter

Lesenswert und inspirierend

Wieder ein Buch über Führung, dachte ich im ersten Augenblick. Da ich selbst Coach und Trainer für Führungspersonen bin, habe ich mir das Buch eher gelangweilt zur Hand genommen, um mal zu schauen, ob ich darin etwas Neues finde.
Aber was war das? Kein Lehrbuch zu alten Methoden mit wohlklingenden neuen Namen, kein langweiliges sich wiederholendes Geschwafel, damit mindestens 200 Seiten gefüllt werden.
Das Buch hat mir in einem sehr ungewöhnlich interessanten Schreibstil Führung neu denken lassen. Schumacher vermittelt in einer praxisnahen Story, fast in Romanform unterhaltsam, dass Führung heute mehr ist als Anweisung, Kontrolle und klassische Hierarchie. Der Hauptperson in der Story passiert das, was erfahrene Führungsverantwortliche sicherlich bereits einmal erlebt haben: bekannte Führungsmodelle greifen nicht mehr. An Kontrolle wird festgehalten und sie wird trotzdem verloren. Die vertraute Welt bricht zusammen.
Schumacher vermittelt unterhaltsam, was geschieht, wenn Führung aufhört und dadurch etwas Größeres beginnt.
Ich kann nur empfehlen, in das Buch einzutauchen und gemeinsam mit dem Autor in die Welt des modernen Führungsverständnisses einzudringen. Lass dich inspirieren von Gedanken, wie Teams ihre Kraft entfalten, wenn Kontrolle weniger und Vertrauen mehr wird.
Erfahre, warum klassische Führung an ihre Grenzen stößt und wie neue Formen der Zusammenarbeit entstehen. Du erhältst Einblicke in persönliche Erfahrungen des Autors und reflektierst, wie ein echter Wandel im Führungsalltag in der Praxis gelingen kann.
Erlebe, wie aus Führung Raum für Selbstorganisation und gemeinsames Wachstum entsteht. Lass dich von den Beispielen im Buch inspirieren, wie Menschen im Team ihr Potenzial entfalten, wenn klassische Führung aufhört und an eine gemeinsame Idee entsteht.
Das Buch lädt ein, Führung neu zu denken, neue Sichtweisen einzunehmen. Es gibt jedem, der Führungsverantwortung trägt neue, wertvolle Anregungen für die eigene Arbeit.

Ralph Guttenberger

Erfrischend anders gedacht

Das Buch beschreibt auf eindrucksvolle Weise was eine Unternehmensberatung in der heutigen Zeit leisten kann.

HansJörg Schumacher hat es verstanden, in der ihm eigenen Erzählweise, deutlich zu machen, dass „klassische Unternehmensberatung“ weit mehr als die Anwendung von erlernten Verfahrenstechniken, Flipcharts, Powerpoint Präsentationen und die Frage „Wie fühlst Du Dich dabei? ist.

Für mich wurde deutlich, dass ihm immer auch das Einbringen der eigenen Persönlichkeit wichtig ist und manchmal auch ganz situativ und persönlich gehandelt werden muss.

Dieses Buch mit oft sehr genau beschriebenen menschlichen Verhaltensweisen und Reaktionen könnte auch eine Anleitung für viele Vorstände/Geschäftsführungen sein, die sich damit beschäftigen, noch eine Unternehmensberatung ins Haus zu holen, da die letzten zwei ja nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Nachdrücklich wird in diesem Buch deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Veränderung auf allen Ebenen in den Köpfen der Menschen zu erreichen, den oftmals ritualisierten Umgang miteinander aufzubrechen und echte Kommunikation zu fördern.

Dieses „Erstlingswerk“ macht Geschmack auf eine Fortsetzung, da „Change“ kein Projekt ist das irgendwann mal abgeschlossen ist, sondern ein fortwährender Prozess mit immer neuen Facetten und Wendungen ist.

Ralph Louisoder

Ins Machen kommen über Vorbild.

Ich habe HansJörg Schumacher als klugen Planer, emphatischen Pragmatiker und engagierten Macher erlebt und war gespannt auf ein zu vermutendes Kompendium seiner Erfahrungen.

Ich wurde nicht enttäuscht, ist es doch klar, dass Veränderungen, ob nun mit oder ohne uns, überall unser Leben begleiten. Wie damit umgehen? Wie diese Energie nutzen? Sie sind nicht in Axiome zu manifestieren. Individuelle Voraussetzungen und differente Umgebungen sorgen für zu viele Variable.

Und doch scheint es für diese Veränderungsprozesse leuchtende Orientierungspunkte und Denkansätze zu geben.

Da sich dieses Licht nicht in oberflächlicher Mathematik zeigt, geht der Autor folgerichtig runter in den mythische Bau des Kaninchen. Um dort wie einst ALICE von diesem durch eine nun besser sichtbar surreal und paradox anmutende Welt zu sich bzw. zu neuen Sichtweisen geführt zu werden.

Mit diesem Rüstzeug lässt sich wieder an der Oberfläche behaupten: Die Veränderung ist machbar, wenn sie wahrhaftig bei dir beginnt!

Wie das gehen kann? Lesen Sie diesen Text.

Mario Ewert

Angenehm anstrengend - anregend unaufgeregt.

Das Buch macht schnell neugierig … es überrascht, macht Lust. Neugierig auf Mehr, und es passt (leider?) nicht so recht in Ordnungs-Erwartungen von Management Literatur – und doch passt es gut zum Thema. Du wirst dich drauf einlassen müssen, mitzudenken. Irgendwie ist es Story-Telling, aber die eigentliche Story der handelnden Personen bleibt unscharf.
Deutlich werden Perspektiven, Innensichten und zum Teil überraschende Wendungen, die mich als Leser zum „Tanz mit geistigen Komplexität“ anregen. Dem eingangs angedrohten Allgemeinplatz „digitale Transformation“ darf sich der Leser zu Gunsten von menschlichen Motivationsfragen und diversen Perspektivenwechseln entziehen: Das stete Ticken der Zeit ist der Fort-Schritt; Chancen müssen erkannt, ergriffen und genutzt werden. Das Buch macht Mut, ist aber auch ein bisschen anstrengend, weil‘s die grauen Zellen anregt. Die Orientierung im Rabbit Hole ist nicht so leicht. klare Empfehlung.“

Felix

Ein außergewöhnliches Buch – klug, bildstark und ganz anders

Ich hätte nie gedacht, dass mich ein Business-Roman so fesseln könnte. Down The Rabbit Hole ist weit mehr als ein Buch über Führung – es ist eine tiefgründige, sprachlich beeindruckende Erzählung über Veränderung, Mut und die Unsicherheit, die damit einhergeht.

Diese Geschichte hat mich berührt. Weil sie existenzielle Fragen stellt, ohne belehrend zu sein – und weil sie zeigt, dass Wandel immer eine innere Bewegung ist.

Ein besonderes Buch, das lange nachhallt. Unbedingt lesenswert.

Elisabeth